Die heiße Phase der organisatorischen und künstlerischen Vorbereitung hat begonnen – die Tournee mit dem neu formierten ensemble contrastart steht kurz bevor. Auf Usedom und in ganz unterschiedlichen Orten Sachsens werden wir insgesamt 5 „klingende Geografiestunden“ geben und außerdem zur großen Geburtstagsfeier von Herrn Winfried Kühn auf dem Lingnerschloss in Dresden spielen.
Im Artikel unten finden sich alle Konzertplakate und Pressemeldungen zum Download, sowie weitere Informationen zum Konzertprogramm „global-tonal“.
Hier ist unser Tour-Flyer zu sehen mit allen Infos zu den Konzertdaten und -Orten (zum Vergrößern bitte anklicken).
Konzerttour 2011 – ensemble contrastart
31. August 2011ensemble contrastart
31. August 2011Eine klingende Geografiestunde mit experimenteller Barockmusik
Im ensemble contrastart musizieren Maria Stosiek (Gesang), Christoph Schnaithmann (Posaune) und Cornelius Volke am Cembalo.
Die drei jungen Dresdner Musiker stellen außergewöhnlich instrumentierte Barockmusik vor und setzten künstlerische Kontraste aus anderen Epochen. Im Herbst 2011 reist das ensemble contrastart mit dem neuen Programm „global-tonal“ durch Deutschland und konzertiert auf Usedom (Zinnowitz und Koserow), sowie an verschiedensten Orten in Sachsen. Die Aufführungen finden sowohl in Kirchen und Schlössern, als auch in unkonventionellen Räumlichkeiten, wie den berühmten Fabrikräumen der Abraham Dürninger & Co. GmbH in Herrnhut statt.
global-tonal ist eine „klingende Geografiestunde“ mit Außergewöhnlichem rund um den Globus von Telemann, Kaiser Joseph I. und Gershwin.
Hier die Termine der Konzerttour 2011:
- Mi, 28.09. / 20 Uhr / Ev. Kirche Zinnowitz
- Do, 29.09. / 20 Uhr / Ev. Kirche Koserow
- So, 02.10. / 19:30 Uhr / Musik in der Fabrik, Herrnhut (Abraham Dürninger & Co. GmbH)
- Mo, 03.10. / 19 Uhr / 14. Dittmannsdorfer Kammerkonzert (Herrenhaus Dittmannsdorf)
- Di, 04.10. / 19:30 Uhr / Festsaal der Villa Rothermundt, Dresden (Mendelssohnallee 34)
Einige weitere Zusatzinformationen zum Download:
- Flyer Konzerttour ensemble contrastart Seite1 und 2
- Pressemitteilung ensemble contrastart Herrnhut 2.10.11
- Pressemitteilung ensemble contrastart Dresden 4.10.11
- Plakat ensemble contrastart Zinnowitz
- Plakat ensemble contrastart Koserow
- Plakat ensemble contrastart Herrnhut
- Plakat ensemble contrastart Dittmannsdorf
- Plakat ensemble contrastart Dresden
Alle drei jungen Musiker des ensemble contrastart werden von den engagierten Mitgliedern der Talentschmiede Dresden e.V. besonders gefördert. In einer gelungenen Kooperation unterstützt die „Talentschmiede“ den Verein pro ensemble e.V. bei der Durchführung der Konzerttour.
Der Eintritt bei allen Konzerten ist frei, um Spenden wird am Ausgang gebeten.
Weitere Informationen zu ensemble contrastart und ähnlichen Musikprojekten erhalten Sie unter:
www.pro-ensemble.de oder 0351-1607505
Zurück in Dresden mit dem neuen Konzertkalender 2011
3. Mai 2011Seit einigen Wochen lebe ich wieder in Dresden – im Gepäck aus Zürich habe ich viele sehr interessante künstlerische und menschliche Erfahrungen!
Im Vordergrund der kommenden Monate steht der erfolgreiche Abschluss meiner beiden Diplomstudiengänge Orchester- und Chordirigieren an der HfM in Dresden.
Das erste Diplomkonzert mit den „Jahreszeiten“ von J. Haydn ist bereits Vergangenheit: ein großartiges Erlebnis! Eine Interpretationen dieses zweiten Oratoriums von J. Haydn mit seinen Naturschilderungen ist in unseren Tagen höchst brisant. Mit dem Hochschulorchester, dem Hochschulchor, einem Projektchor der Singakademie Dresden und den Solisten hatten wir uns daran gewagt. Es bieb aber nicht bei beeindruckenden musikalischen Naturbildern, jeder von uns durchlebt die Jahreszeiten: Vom Frühlingserwachen angefangen schließt sich der Lebenskreis mit den letzten Tagen des Winter – ein Ziel wird da erreicht!
Hier auch der aktuelle Konzertkalender 2011!
Ich verbleibe in der Hoffnung auf vielfältige (musikalische) Begegnungen in der nächsten Zeit !
2010 – nach EnsembleDeutschland 2010
10. November 2010Das Dirigentenleben geht auch nach „EnDe 2010″ weiter! Diese wohltuende Erfahrung machte ich in den vergangenen Wochen mit dem Beginn meines Auslandssemsters an der Züricher Hochschule der Künste. Bis Ende Januar 2011 werde ich in Zürich bei Prof. Johannes Schlaefli studieren und die Schweizer Kulturszene genau beobachten und erleben. Mit dem heutigen Tag kann das Semester für mich endlich richtig starten – alle Meisterkurse, workshops, größere eigene Konzerte sind für 2010 vorbei – jetzt beginnt eine Zeit des Lernens, nach der ich mich schon lange gesehnt habe. Die letzten zwei Monate waren nämlich voll von Praxis…
Zunächst einmal der wichtige Link auf die Seite über EnsembleDeutschland 2010 von unserem Verein pro ensemble e.V.
Unter www.ende2010.de gibt es jede Menge Informationen zu diesem einzigartigen Projekt, allen Mitwirkenden und auch einige Interessante Medienerzeugnisse rund um „EnDe 2010″.
Wer gerne das komplette Programmheft in digitaler Form lesen möchte, kann hier das PDF herunterladen: Programmheft EnDe 2010
Die Konzerte in meiner Heimat (Görlitz und Dresden) waren großartige Erlebnisse in völlig verschiedenen Räumen (große St. Peter und Paul Kirche in Görlitz bzw. Konzertsaal Dresden). Das Konzert im Aachener Dom war emotional wahrscheinlich das stärkste für mich (ich dirigierte direkt in der Mitte des Oktogons, unter dem berühmten Leuchter und hatte steil über mir den Blick auf die Lehne des Kaiserstuhls).
Beim Schütz-Psalm hat das Ensemble dieses beeindruckende Bauwerk wunderbar ausgefüllt und die Ruhe des Publikums um die Ausführenden herum ergab einen wunderbaren Kontrast zu dem geschäftigen, lauten Leben tagsüber im Dom, wenn bis zu 10 Touristengruppen parallel in vielen Sprachen und alle Ecken des Gebäudes geführt werden. In Dortmund und Bremen fanden die musikalisch „besten“ Aufführungen statt (meine Befürchtung, dass die Spannung nicht über 5 Konzerte gehalten werden kann hat sich überhaupt nicht bewahrheitet )– die unterschiedlichen Räume haben immer wieder höchste Wachsamkeit und Konzentration gefordert – trotzdem merkte ich, wie sich das Programm immer mehr einspielte und dadurch viel „von selbst“ ging!
Außermusikalische Höhepunkte stellten die Begegnungsmöglichkeiten bei den Empfängen nach den Konzerten ebenso dar, wie die nachhaltige Gemeinschaftserfahrung mit dem gesamten Ensemble während der Proben in Herrnhut und Dresden und auf der Konzertreise quer durch Deutschland.
Auch auf diesem Weg nochmal mein herzlichstes Dankeschön, allen die zur Realisierung dieser „verrückten“ Idee beigetragen haben. Allen voran dem „Schirmherren“ Prof. Dr. Hans Joachim Meyer und dem Bundesministerium des Inneren, sowie den Kooperationspartnern Evangelisches Studienwerk Villigst e.V. und Hochschule für Musik, Dresden.
In den letzten Wochen reiste ich von Zürich aus noch zu diesen sehr interessanten musikalischen Aktivitäten…
- 13.-15. Oktober Workshop „Selbstmanagment für Dirigenten“
Seminare in Bonn, Gesprächsrunden und Philharmoniebesuch in Köln, Gesprächsrunde und Besichtigung des Schott-Verlags in Mainz - 17.-21. Oktober Orchesterworkshop mit der Philharmonie in Hradec Kralove
Brahms 3. Sinfonie / Stravinsky Feuervogelsuite (1919), hier zu meinen Videos vom Konzert:
Brahms 3. Satz
Stravinsky Suite Anfang - 30./31. Oktober Proben und Konzert mit dem Kinderchor der Staatsoper Berlin
Das Zauberwort von J. Rheinberger - 5.-8. November Chorwerkstatt mit Kammerchor Saarbrücken und Prof. Georg Grün in Saarbrücken
Programmheftbeitrag EnsembleDeutschland 2010
10. November 2010Hier mein Einführungstext aus dem Programmheft für die fünf Konzerte von EnsembleDeutschland 2010 in Görlitz, Dresden, Aachen, Dortmund und Bremen.
Eine PDF-Version des kompletten Hefts kann hier angesehen werden: Programmheft EnDe 2010
Grenzen brechen ihr Versprechen
Heute werden überall gerne „Brücken gebaut“, manchmal sogar geschlagen. Aber scheint dieses Wort nicht zu statisch, wenn es darum geht Begegnungen zu ermöglichen, Verbindungen herzustellen, Zusammenhalt zu erproben und zu erleben?
Die Verbindungsbrücke über Deutschland wurde vor 20 Jahren fest installiert. Sie hält – ja sie hält vielem Stand. Was aber unter dieser „Brücke“ geschieht ist dynamisch. Da wird gelebt und vor allem gelernt.
Lernen – auch aus Fehlern – ist etwas Wunderbares, wenn man selbst gesteckte Ziele vor Augen hat. Diese Erfahrung prägt auch mein Leben von Anfang an. Voll Dankbarkeit blicke ich auf viele künstlerische Begegnungserlebnisse unter dieser Verbindungsbrücke, die mir seit meinem Schulanfang 1992 auf dem „neuen“, freien Bildungsweg ermöglicht wurden.
Dynamik ist oft Interpretationssache. Diese Erkenntnis hat mich schließlich selbst zum Interpreten werden lassen.
Im „EnsembleDeutschland 2010“ musizieren Menschen mit ganz verschiedenen Erfahrungshorizonten, die dankbar sind für die positiven Entwicklungen und Ausbildungschancen im vereinten Deutschland. Beim Zusammenleben und Proben in Herrnhut und Dresden erfuhren wir die verbindende und Gemeinschaft stiftende Kraft von Ensemblekunst. Die geschichtsträchtigen Kirchtürme der Peterskirche Görlitz und des Aachener Doms sind ebenso Brückenpfeiler, wie unsere Konzertstationen in Dresden und Dortmund. Auf dem Bürgerfest in Bremen schließen wir uns vielen dankbaren Gästen an und singen davon, dass Grenzen ihr trennendes Versprechen gebrochen haben.
Die Idee von „EnsembleDeutschland 2010“ vereint nicht nur ausübende Musiker. Zusammen mit unserem „Schirmherren“ Prof. Dr. Hans Joachim Meyer engagieren sich viele motivierte Menschen und Institutionen an den Konzertorten für unser Anliegen. Ein herzliches Dankeschön dem Evangelischen Studienwerk Villigst e.V. und den großzügigen öffentlichen und privaten Förderern.
Unsere „…Brücke aus Händen / Führt über die zerteilte Welt…“, so besingen wir es im „Hymnus in drei Teilen“. Christoph Eisenhuth und Thomas Stapel haben dieses eindrückliche Kunstwerk für „EnsembleDeutschland 2010“ geschaffen und damit den Grundstein für unser musikalisches Arbeiten gelegt. Arvo Pärts „Berliner Messe“ (Auftragswerk von 1990) und Marc-Antoine Charpentiers bekannter Festhymnus stecken den geographischen Rahmen unseres Programms ab. Ein Urgestein der deutschen Musikgeschichte ist eingeschlossen. Heinrich Schütz komponierte den Dankpsalm und wir stimmen alle in der Überzeugung ein, dass unsere stabile Brücke tatsächlich sogar ein dehnbarer Bogen ist. Denn: „Europa hört seine Morgenröte“ (Hymnus in drei Teilen).
Cornelius Volke
Start in neue Jahrzehnt
23. Januar 2010Gerne möchte ich auf große musikalische Vorhaben für das Jahr 2010 hinweisen. Um Näheres über das Projekt „EnsembleDeutschland 2010“ zu erfahren, empfehle ich den hier aufgeführten link zu benutzen:
www.ende2010.de
Träger dieses Projekts ist der neu gegründete Verein „pro ensemble“ (www.pro-ensemble.de).
Natürlich habe ich auch wieder meinen Konzertplan etwas aktualisiert. Bitte hier klicken: Konzertkalender Januar 2010 bis Mai 2010
Das nächste, 13. Dittmannsdorfer Kammerkonzert werde ich gemeinsam mit Franca Hartung gestalten. Unter der Überschrift „Alle Neune“ erwartet die Zuhörer ein sehr unterhaltsames und abwechslungsreiches Flötenpotbourri.
Ich wünsche allen, die hier vorbeischauen für jedes persönliche und berufliche Vorhaben in diesem Jahr die nötige Kraft und immer wieder gute, kreative Ideen! Es freut mich, wenn wir uns im Alltag, oder in einem meiner Konzerte begegnen.
Aktualisierung des Konzertkalenders
16. November 2009Die momentane Beschäftigung mit der Planung und Vorbereitung meines großes Musikprojekts für 2010 unter dem Titel „EnsembleDeutschland 2010″ soll zu einem späteren Zeitpunkt thematisiert werden. Dann stelle ich auch gerne ausführlich vor, worum es dabei geht.
Unten findet sich zunächst der Link, der es ermöglich den aktualisierten Konzertplan (bis April 2010) herunterzuladen.
Ich freue mich über jeden Konzertbesuch und über Anregungen zu meinen künstlerischen Vorhaben.
Erweiterung des Konzertplans
20. Mai 2009Für alle reglemäßigen Besucher dieses blogs hier die wichtige Info, dass es auch in den kommenden Wochen Konzerte mit mir zu erleben gibt!
Mit dem untenstehenden Link lässt sich mein Konzertkalender bis einschließlich Juli 2009 herunterladen.
Ich wünsche einen guten Start in die sonnige Zeit des Jahres!
Im neuen Semester
11. März 2009Es bleibt kaum Zeit von den interessanten Erlebnissen der letzten Wochen zu berichten.
Aber zumindest die Aktualität möchte ich auf diesen Seiten wahren.
Momentan arbeite ich in der Endphase der Jephta-Einstudierung, demnächst kommt es zur ersten Aufführung und wenn alles klappt, liegt die Leitung des Pirnaer Konzerts am 26.05. zu großen Teilen in meinen Händen.
Außerdem arbeite ich in der Zauberflöten-Produktion der HfM mit. Dabei stehen nun täglich viele Stunden szenische Proben auf dem Plan.
Für die „Stabat mater“ Konzerte laufen die Proben und organisatorischen Vorbereitungen mittlerweile auch auf Hochtouren. Auf dieses Projekt freue ich mich ganz besonders, weil ich dort mit mir auch menschlich sehr wohlgesonnen Zeitgenossen zusammenarbeiten kann.
Gespannt bin ich außerdem auf das Passionskonzert mit der Singakademie. Dafür laufen die wöchentlichen Proben nun schon eine Weile.
Schließlich möchte ich noch erwähnen, dass auch die Aufführung der Herchet-Kantate im Mai schon einiges an Probenarbeit erfordert.
Das ist zwar noch nicht alles, was mich momentan umtreibt, soll aber vorerst genügen!
Nun noch der Hinweis auf den in wesentlichen Teilen überarbeiteten Konzertplan, der sich hier runterladen lässt.
Am Jahresanfang
11. Januar 2009Allen Lesern dieses Blogs wünsche ich für die noch ausstehenden Tage des Jahres 2009 viele inspirierende Momente, gute Erfahrungen, wichtige Begnungen und das Bewusstsein für ein letztlich geborgenes Leben inmitten einer hektischen und unruhigen Welt!
Hier gibt es nun die Möglichkeit meinen Konzertplan für die Monate Januar bis Mai 2009 anzusehen oder als pdf-Dokument herunterzuladen.
